Geotextilien
- Geotextil PP/PES
Genadelter Vliesstoff aus Polypropylen und Polyester
Schutzlage für Dachdichtungsbahnen und Teichfolien ohne besondere Anforderung an Zug- und Reißfestigkeit
Das Vlies ist frei von organischen Substanzen, langzeitbeständig gegen Wasser, Pilze und Algen und praktisch unverrottbar - Produktdetails
- Geotextil PES
Genadelter Vliesstoff aus 100 % Polyester, CE-Kennzeichnung EN 13249, 13250, 13251, 13252, 13253;13254; 13255; 13257; 13265; 13256
Schutzlage für Dachdichtungsbahnen und Teichfolien ohne besondere Anforderung an Zug- und Reißfestigkeit
Das Vlies ist frei von organischen Substanzen, langzeitbeständig gegen Wasser, Pilze und Algen und praktisch unverrottbar - Produktdetails
Geotextilien sind flächige Textilien (Vliesstoffe, Gewebe, Gewirke oder Verbundstoffe), die in der Bau- und Geotechnik eingesetzt werden. Sie werden für Aufgaben wie Filtern, Dichten, Trennen, Bewehren und Erosionsschutz eingesetzt.
Sie sind meist wasser- und luftdurchlässig, können aber im Falle von Dichtungsbahnen ( z. B. für Deponien ) auch undurchlässig sein.
Potenzielle Einsatzgebiete
- Im Straßenbau
- Im Erd- und Grundbau für Stützbauwerke
- Damm- und Böschungsbau
- Bei Drainieranlagen
- Erosionsschutz
- Tunnelbau
- Deponiebau
Aufgabe
Stabilisieren der Erdstoffoberfläche, Ableiten von starken Niederschlagswässern.
Im naturnahen Gewässerbau als Pflanzenträger und als Filtermaterial.
Gründe für den Einsatz von Geotextilien
- Einsparung natürlicher Ressourcen
- geringer Bodenaustausch
- geringer Transportaufwand
- kostengünstige Bauweise
Geotextilien sind, im Gegensatz zu den als Dichtungsbahnen verwendeten Geokunststoffen, wasserdurchlässig.
Dabei unterscheidet man 5 Funktionen des Textils:
1. Trennen
Durch die Verkehrsbelastung und die Strömungsenergie des Wassers können feinkörnige in grobkörnigere Bodenschichten eindringen. Das Geotextil verhindert hierbei das Eindringen und trennt die verschiedenen Bodenschichten voneinander.
Einsatzgebiete
- Straßenbau
- Böschungsbau
- Dammbau
- Deponiebau
2. Schützen
Das Geotextil dient zum Schutz vor mechanischer Zerstörung von Rohren und Dichtungsbahnen. Die mechanische Zerstörung kann beim Beschütten mit grobkörnigem Material und anschließender Verfestigung, sowie durch Scheuerbeanspruchungen hervorgerufen werden.
Einsatzgebiete
- Tunnelbau
- Deponiebau
- Dammbau
3. Bewehren
Geotextilien werden hier zur Aufnahme von Zugspannungen zwischen den Bodenschichten eingesetzt.
Einsatzgebiete
- Straßenbau
- Dammbau
- Böschungsbau
4. Filtern
Geotextilien halten Bodenbestandsteile zurück und ermöglichen somit den Durchfluss des Wassers.
Einsatzgebiete
- Drainagenbau
- Entwässerungsbau
- Tunnelbau
5. Drainage
Das Geotextil nimmt den Niederschlag oder das Grundwasser auf und leitet das Wasser weiter.
Einsatzgebiete:
- Tunnelbau
- Deponiebau
- Erdberührte Bauwerke





